Dateien mit Google Cloud Storage synchronisieren

Seit Version 10.11.0 wird Syncovery zur Verwendung mit Google Cloud Storage über Dienstkonten autorisiert. Diese Methode ermöglicht die Flexibilität, Syncovery entweder vollständigen Administratorzugriff auf das Google Cloud Storage-Konto zu gewähren oder es nur mit einzelnen Buckets arbeiten zu lassen. Das Einrichten eines Dienstkontos ist nicht schwierig, erfordert jedoch einige Schritte. Diese Seite führt Sie durch die Schritte zum Erstellen eines Dienstkontos für Syncovery und zum Zuweisen der erforderlichen Berechtigungen.

Schritt 1: Dienstkonto in der Google Cloud Console erstellen

Ein Dienstkonto kann ganz einfach in der Google Cloud Console auf der Seite Dienstkonten erstellt werden. Wählen Sie Ihr Projekt und klicken Sie auf die Schaltfläche „DIENSTKONTO ERSTELLEN“:

1-srvacc

Als Nächstes sehen Sie das folgende Formular, in dem Sie dem Dienst einen Namen und optional eine Beschreibung geben müssen. Die Dienstkonto-ID wird automatisch generiert. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „ERSTELLEN UND FORTFAHREN“:

2-details

Jetzt ist es an der Zeit zu entscheiden, ob Syncovery die volle Kontrolle über das gesamte Google Cloud Storage-Konto haben soll, oder ob Sie später detailliertere Berechtigungen zuweisen. Wenn Sie sich nicht mit einzelnen Bucket-Berechtigungen herumschlagen möchten, können Sie Syncovery die Rolle „Storage-Administrator“ zuweisen. Dies ist jedoch nicht erforderlich.

3-role

Sie können nun auf „FERTIG“ klicken, da wir Schritt 3 nicht benötigen. Das Dienstkonto wird nun erstellt, und Sie können es in Ihrer Liste der Dienstkonten sehen. Zur Identifizierung wird eine E-Mail-Adresse verwendet, beispielsweise „sync2024@syncovery2014.iam.gserviceaccount.com“. Dies ist ein guter Zeitpunkt, diese Adresse zu kopieren und zur späteren Verwendung zu speichern.

Als nächstes müssen wir einen Schlüssel für das Konto erstellen. Klicken Sie darauf und gehen Sie wie unten gezeigt zur Registerkarte „Berechtigungen“, klicken Sie auf „SCHLÜSSEL HINZUFÜGEN“ und wählen Sie „Neuen Schlüssel erstellen“:

4-key

Wählen Sie das JSON-Format und klicken Sie auf ERSTELLEN. Der private Schlüssel wird jetzt in einer JSON-Datei auf Ihrem Computer gespeichert, mit einem Dateinamen wie zum Beispiel „syncovery2014-9a29ca47fe28.json“. Speichern Sie diese Datei an einem sicheren Ort. Der private Schlüssel muss später in Syncovery importiert werden. Es ist äußerst vertraulich und sollte sicher aufbewahrt werden.

Schritt 2: Berechtigungen für einzelne Buckets zuweisen

Es ist möglich, Berechtigungen für jeden Bucket separat zu vergeben. Dieser Schritt kann übersprungen werden, wenn Sie beim Erstellen des Dienstkontos die Rolle „Storage-Administrator“ zugewiesen haben. Um Berechtigungen auf Bucket-Ebene zuzuweisen, gehen Sie zum Google Cloud Storage Browser.

Klicken Sie auf den Bucket, mit dem Sie arbeiten möchten, und gehen Sie zur Registerkarte BERECHTIGUNGEN. Weiter unten klicken Sie auf ZUGRIFF GEWÄHREN:

5-grant

Als nächstes müssen Sie die E-Mail-Adresse des Dienstes angeben, die als ID verwendet wird. In diesem Beispiel lautet die E-Mail-Adresse sync2024@syncovery2014.iam.gserviceaccount.com.

Für die optimale Funktionalität wählen Sie bitte die Rolle Storage-Administrator. Dadurch erhält Syncovery nur die volle Kontrolle über diesen Bucket, nicht über das gesamte Cloud Storage-Konto.

6-bucketrole

Klicken Sie auf Speichern und Sie sind fertig. Das Dienstkonto kann jetzt in Syncovery verwendet werden.

Schritt 3: das Dienstkonto in Syncovery verwenden

Um auf einen Google Cloud Storage-Bucket in Syncovery zuzugreifen, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche „Internet“ auf einer Seite des Profils und ändern Sie das Protokoll von FTP auf Google Cloud Storage. Wenn Sie mit mehreren verschiedenen Dienstkonten arbeiten, sollten Sie eine optionale interne ID in das Feld „Account (opt.)“ eingeben. Dieser optionale Kontoname ist nur eine Kennung innerhalb von Syncovery und hat keine wirkliche Bedeutung. Insbesondere muss es sich nicht um die Speicherkonto-ID oder E-Mail-Adresse handeln.

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Settings…“, um die Dienstkontodetails festzulegen:

7-ip

Syncovery fragt Sie nun nach der E-Mail-Adresse des Dienstkontos:

email

Und es benötigt den privaten Schlüssel. Öffnen Sie die zuvor gespeicherte JSON-Datei in einem Texteditor, kopieren Sie den Inhalt und fügen Sie ihn in das Dialogfeld ein, das wie folgt aussieht:

11-pk

Jetzt sind Sie fertig und der Rest sollte wirklich einfach sein.

Wenn Sie den Bucket-Namen kennen, mit dem Syncovery arbeiten soll, können Sie ihn in das Feld „Container“ eingeben.

Wenn Sie Syncovery hingegen die volle Kontrolle über das Speicherkonto gegeben haben, können Sie auf die Schaltfläche „Durchsuchen“ neben dem Feld „Container“ klicken, um eine Liste der Buckets zur Auswahl zu erhalten.

Abschließend können Sie auf die zweite Schaltfläche „Durchsuchen“ klicken, um einen Ordner im Bucket auszuwählen.